Bestätigung nach § 33 Abs. 2 Mess- und Eichgesetz

Alles rund ums Thema Betrieb der Anlage

Bestätigung nach § 33 Abs. 2 Mess- und Eichgesetz

Beitragvon welfenstrom » Fr 27. Mär 2015, 12:32

Ich habe ein Schreiben meines EVUs erhalten, in dem von mir verlangt wird, dass ich gemäß § 33 Abs. 2 Mess- und Eichgesetz eine Bestätigung für das von mir verwendete Messgerät abgebe, dass es den gesetzlichen Anforderungen genügt und ich die für Messgeräteverwender bestehenden Auflagen erfülle. Dies ist keine Schikane des EVUs, sondern dieses Schreiben resultiert aus dem seit dem 01.01.2015 geltenden neuen Mess- und Eichrecht. Da dies wahrscheinlich viele user des Forums-Sonne betrifft, hier einmal eine kurze Erläuterung dazu:

Die Pflicht, eine solche Bestätigung abzugeben, betrifft alle Besitzer von Photovoltaikanlagen, die ihre Messstelle selbst betreiben, d.h. die einen eigenen Stromzähler installiert haben. Wer dies etwas ausführlicher nachlesen möchte, kann dies hier tun : http://www.derenergieblog.de/alle-theme ... esswerten/

Nun muss man sich natürlich fragen, welche gesetzlichen Verpflichtungen ich als Messstellenbetreiber habe. Die wesentlichen Pflichten dazu kann man hier nachlesen: http://www.agme.de/extranet/default.asp ... 6E6C696E65 Wer es gern auf der Seite des Eichamtes seines Bundeslandes tun will, kann unter http://www.eichamt.de auf die entsprechende Seite seiner zuständigen Behörde gehen und dasselbe natürlich auch dort nachlesen.

Die für uns als Besitzer eines Stromzählers wichtigste Pflicht ist wohl darauf zu achten, dass der Stromzähler innerhalb der Eichfrist neu geeicht wird. Die Eichfrist, d.h. das Datum, an dem die Eichung des Geräts abläuft, kann auf dem Eichschein nachgelesen werden. Wichtig ist, dass das Gerät rechtzeitig innerhalb der Eichfrist zur erneuten Eichung angemeldet wird. 37 Abs. 3 und § 38 MessEG sagen dazu, dass das Gerät mindestens 10 Wochen vor Ablauf der Eichfrist beim zuständigen Eichamt angemeldet werden muss.
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Re: Bestätigung nach § 33 Abs. 2 Mess- und Eichgesetz

Beitragvon Wolfsolar » So 29. Mär 2015, 20:38

Hallo...

Danke welfenstrom,

ich habe auf meinen Eichschein geschaut, mein Zähler ist am 26.02.2010 geeicht worden und gilt noch bis 2026. :D

Da muss man schon aufpassen, damit man die Eichfrist nicht verpasst, sonst zahlt wohl möglich der Netzbetreiber die Vergütung nicht mehr. Also auch ein Aspekt, den man nicht aus dem Auge verlieren sollte. :!:

Mit :sun: Grüßen Wolfsolar
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Re: Bestätigung nach § 33 Abs. 2 Mess- und Eichgesetz

Beitragvon das399igste » Mo 30. Mär 2015, 01:15

welfenstrom hat geschrieben:Die für uns als Besitzer eines Stromzählers wichtigste Pflicht ist wohl darauf zu achten, dass der Stromzähler innerhalb der Eichfrist neu geeicht wird. Die Eichfrist, d.h. das Datum, an dem die Eichung des Geräts abläuft, kann auf dem Eichschein nachgelesen werden. Wichtig ist, dass das Gerät rechtzeitig innerhalb der Eichfrist zur erneuten Eichung angemeldet wird. 37 Abs. 3 und § 38 MessEG sagen dazu, dass das Gerät mindestens 10 Wochen vor Ablauf der Eichfrist beim zuständigen Eichamt angemeldet werden muss.


das ist so nicht ganz richtig. ich muss ein bestehendes Messgerät, bei dem die Eichung abläuft nicht zwangsweise beim Eichamt anmelden und nacheichen lassen. Ich kann die Messstelle auch durch ein anderes geeichtes Messgerät ersetzen. evtl. ist dieses billiger.

Wenn ich mein Messgerät nacheichen lassen will, muss ich es auch ausbauen und einsenden. Womit will ich in der Zeit den Strom messen? Die Kosten für die Demontage und Montage durch eine Elektrofachkraft habe ich auf jeden Fall und das Eichen ist auch nicht umsonst. Auch besteht immer die Möglichkeit, dass das Messgerät nicht mehr den Vorgaben des Eichgesetzes entspricht. Wenn ich das Messgerät direkt tauschen lasse, habe ich fast ohne Unterbrechung wieder einen geeichten Zähler im Betrieb.

Noch ein Satz zum Eichschein - der ist gut zum Lochen und abheften, aber sonst zu nichts. Maßgeblich ist, ob auf dem Messgerät ein Eichaufkleber drauf ist. Über den Aufkleber kann man sehen wer geeicht hat und ableiten bis wann die Eichung gültig ist.

Wenn der VNB einen Eichschein verlangt - was sie gerne tun - kann man ihnen die Kosten für den Eichschein in Rechnung stellen. Bei mir wollten sie auch ohne Eichschein die Inbetriebnahme verweigern. Also habe ich ihnen ein Angebot unterbreitet und Vorkasse verlangt. Gleichzeitig habe ich mit Schadenersatzforderungen gewunken, wenn die Anlage nicht in Betrieb genommen wird. Und plötzlich ging es auch ohne Eichschein. Der Techniker war zwar leicht genervt, weil er nun die für ihn wichtigen Informationen vom Zähler abschreiben musste und nicht die Tippse die Daten im Büro vom Eichschein übernehmen konnte. Aber hey - musste er für den Pauschalpreis auch mal was tun.

Sonnige Grüße
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Re: Bestätigung nach § 33 Abs. 2 Mess- und Eichgesetz

Beitragvon Wolfsolar » Di 7. Apr 2015, 23:53

Hallo...

das399igste hat geschrieben,
Noch ein Satz zum Eichschein - der ist gut zum Lochen und abheften, aber sonst zu nichts. Maßgeblich ist, ob auf dem Messgerät ein Eichaufkleber drauf ist. Über den Aufkleber kann man sehen wer geeicht hat und ableiten bis wann die Eichung gültig ist.

Auf meinem Zähler ist ein gelber rechteckiger Aufkleber, oben die fünf stellige Eichnummer, im Kreis steht EN / 20 für das Eichamt und darunter eine 10 für das Eichjahr 2010. Der Zähler muss erst nach 16 Jahren(2026) neu geeicht werden.

Wenn die Zeit rum ist, werde ich mich nach einem regenerierten und amtlich geeichten Zähler umschauen und ihn von einem Elektriker einbauen lassen. Die Anlage hat in den 16 Jahren genügend Kohle für einen Zähleraustausch erwirtschaftet, damit es nicht weh tut. :D

Wenn der VNB einen Eichschein verlangt, wird der Eichschein in Rechnung gestellt(Kosten 10 € :mrgreen: ), oder sie schicken einen Mitarbeiter zur Überprüfung meines Zählers zu mir. 8-)

Mit :sun: Grüßen Wolfsolar
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Re: Bestätigung nach § 33 Abs. 2 Mess- und Eichgesetz

Beitragvon Rabe » Do 9. Apr 2015, 17:18

Wolfsolar hat geschrieben:oder sie schicken einen Mitarbeiter zur Überprüfung meines Zählers zu mir. 8-)

das würde ich nicht machen - der kommt nächste Woche & bringt ihn Dir nach der Prüfung Ende August wieder zurück ... :mrgreen:
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Re: Bestätigung nach § 33 Abs. 2 Mess- und Eichgesetz

Beitragvon Wolfsolar » Do 9. Apr 2015, 23:58

Hallo...

Rabe hat geschrieben,
das würde ich nicht machen - der kommt nächste Woche & bringt ihn Dir nach der Prüfung Ende August wieder zurück ... :mrgreen:

Nee, der soll ja nur den gelben Aufkleber auf den neu installierten und geeichten Zähler überprüfen. :D Den lasse ich doch nicht an MEINEN Zähler ran und schon gar nicht, dass er ihn mitnimmt. :roll:

EON hat sich von der Inbetriebnahme am 30.12.2009 bis zum Anschluss ans Netz am 03.03.2010 nicht um meine Anlage interessiert und da brauchen sie nach 16 Jahren auch nicht zu kommen, um den Zähler zu tauschen. :evil:

Den Anschluss ans Netz hat der Elektriker(Zulassung bei der EON) meines Solarteurs gemacht. Ein Mitarbeiter der EON hat meinen eigenen Zähler noch nie gesehen. :roll:

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Re: Bestätigung nach § 33 Abs. 2 Mess- und Eichgesetz

Beitragvon welfenstrom » Fr 10. Apr 2015, 09:12

Lieber Rabe - das nächste mal halte Dich bitte an die Regel Deinen Beitrag unmissverständlich zu kennzeichnen: *Ironie an .... Ironie aus." ;)
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Re: Bestätigung nach § 33 Abs. 2 Mess- und Eichgesetz

Beitragvon Rabe » Fr 10. Apr 2015, 12:32

welfenstrom hat geschrieben:Lieber Rabe - das nächste mal halte Dich bitte an die Regel Deinen Beitrag unmissverständlich zu kennzeichnen: *Ironie an .... Ironie aus." ;)

ooch Mann welfenstrom nun sei doch mal nicht so: draußen ist der schönste Sonnenschein, und mein Post war doch per Smilie gekennzeichnet
Rabe hat geschrieben: ... :mrgreen:

sollte es in den Forumsregeln dafür einen anderen Smilie geben laß mich bitte nicht dumm sterben, da ich nicht das erste Mal diesen als Ironiesmilie verwendet habe

wobei es hier ja auch andere Nutzer gibt, die nicht ganz ernst gemeinte Posts gar nicht kennzeichnen ...
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Re: Bestätigung nach § 33 Abs. 2 Mess- und Eichgesetz

Beitragvon welfenstrom » Fr 10. Apr 2015, 15:40

Argh - mein post war doch gar nicht an Dich gerichtet ... der war doch auch ironisch gemeint ... :ohno:
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Re: Bestätigung nach § 33 Abs. 2 Mess- und Eichgesetz

Beitragvon Wolfsolar » Mi 15. Apr 2015, 22:30

Hallo...

@All,
ist doch alles kein Problem, nach 16 Jahren wird dem VNB ein Eichschein zugeschickt, wenn sie es denn wollen und die Gebühren nebst Porto in Rechnung gestellt und gut ist. ;)

Haben sie Zweifel, dann sollen sie bitte auf ihre Kosten einen Mitarbeiter schicken, der vor Ort alles prüfen kann und das natürlich nur mit Termin Absprache. Man ist ja nicht ständig zu Hause. 8-)

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Re: Bestätigung nach § 33 Abs. 2 Mess- und Eichgesetz

Beitragvon welfenstrom » Mi 15. Apr 2015, 22:40

Problem würde ich das auch nicht nennen. Bisher bereits warst Du verpflichtet, einen geeichten Zähler einzusetzen - oder einen anderen von Deinem EVU zugelassenen Zähler. Nach der neuen Gesetzeslage muss sich nun aber das EVU vergewissern, dass Du tatsächlich einen solchen Zähler einsetzt - und zwar dauerhaft. Dafür verlangen die EVUs nun von den Einspeisenden eine Unterschrift dafür, dass sie tatsächlich einen entsprechenden gesetzeskonformen Zähler einsetzen. Damit ist das EVU erst einmal aus dem Schneider - denn die Pflicht liegt an Dir, dies notfalls nachzuweisen. Dafür musst Du also entweder einen geeichten Zähler einsetzen und ihn nach Ablauf der Eichfrist neu eichen lassen oder nach Ablauf der Eichfrist einen neuen Zähler einsetzen, der den dann geltenden Gesetzen genügt. Viel geändert hat sich gegenüber der alten Lage also nicht ...
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Re: Bestätigung nach § 33 Abs. 2 Mess- und Eichgesetz

Beitragvon Wolfsolar » Mi 15. Apr 2015, 23:26

Hallo...

welfentrom hat geschrieben,
Nach der neuen Gesetzeslage muss sich nun aber das EVU vergewissern, dass Du tatsächlich einen solchen Zähler einsetzt - und zwar dauerhaft. Dafür verlangen die EVUs nun von den Einspeisenden eine Unterschrift dafür, dass sie tatsächlich einen entsprechenden gesetzeskonformen Zähler einsetzen. Damit ist das EVU erst einmal aus dem Schneider - denn die Pflicht liegt an Dir, dies notfalls nachzuweisen.

Wie gesagt, alles kein Problem(für mich). In 16 Jahren wird bei mir ein "neuer und geeichter" Zähler im Keller hängen und seinen Dienst tun. Dafür bekommt auch der VNB eine Unterschrift von mir, wenn sie es wollen. Das Risiko, das der VNB meine Vergütung für den eingespeisten Strom verweigert, setze ich nicht aufs Spiel. Gesetz ist Gesetz, da kommen wir alle nicht daran vorbei, auch wenn es unser eigener Zähler ist. ;)

PS: Na ja, wegen den 10 € für den Eichschein, werde ich kein Gericht bemühen. Da wird ja die Brühe teurer wie das Fleisch. :roll:

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Re: Bestätigung nach § 33 Abs. 2 Mess- und Eichgesetz

Beitragvon das399igste » Mi 15. Apr 2015, 23:48

was wollt ihr immer mit diesem ollen Eichschein? Der ist nicht das Papier wert auf dem er gedruckt wurde - und mit Erstellung ist er eigentlich auch schon wieder ungültig.. Zum Nachweis der gültigen Eichung ist er untauglich. Nur das auf dem Prüfmittel (Zähler) aufgebrachte Eichsiegel hat Gültigkeit - nichts anderes.

Spätestens in dem Moment wo jemand für den Eichschein Geld auf den Tisch legen soll, verlieren sie unmittelbar ein Interesse an dem Stück Papier. Kein Prüfer wird sich mit einem Eichschein zufrieden geben - die Eichung ist am Prüfmittel über das Prüfsiegel nachzuweisen und zu prüfen.

Und wozu ein Gericht? Da braucht es keinen Richter. Wenn irgendjemand einen Eichschein haben will soll er ihn bezahlen. Zahlt er nicht, bekommt er keinen Zettel. Zeigt mir den EVU, der die Vorlage erzwingen wollte. Selbst die Vergütung darf deswegen nicht verweigert werden - und das wissen die EVUs ganz genau.

Sorry - aber das kann gar nicht oft genug gesagt werden!

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Re: Bestätigung nach § 33 Abs. 2 Mess- und Eichgesetz

Beitragvon Wolfsolar » Do 16. Apr 2015, 00:17

Hallo...

das399igste hat geschrieben,
Und wozu ein Gericht? Da braucht es keinen Richter. Wenn irgendjemand einen Eichschein haben will soll er ihn bezahlen. Zahlt er nicht, bekommt er keinen Zettel. Zeigt mir den EVU, der die Vorlage erzwingen wollte. Selbst die Vergütung darf deswegen nicht verweigert werden - und das wissen die EVUs ganz genau.

Sorry - aber das kann gar nicht oft genug gesagt werden!

Die EVUs wissen eh mehr wie wir kleinen PV-Betreiber. Eichschein hin oder her, ich habe einen und der gelbe Aufkleber leuchtet auch auf meinem Zähler. :D EVUs benutzen den Eichschein auch gern mal als Druckmittel, gegen die unwissenden PV- Stromies, könnte ich mir gut vorstellen. Ich habe ja auch sehr schlechte Erfahrungen(unbedingt ein Einspeisevertrag, sonst kein Anschluss, etc.) mit der E_ON Thüringen beim Anschluss meiner Anlage ans Netz gemacht. :twisted: Gott sei Dank ist das schon lange Geschichte. 8-)

das399igste hat geschrieben,
Kein Prüfer wird sich mit einem Eichschein zufrieden geben - die Eichung ist am Prüfmittel über das Prüfsiegel nachzuweisen und zu prüfen.

Dann sollen sie bitte kommen und vor Ort prüfen, aber kostenfrei. :umbrella:

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Re: Bestätigung nach § 33 Abs. 2 Mess- und Eichgesetz

Beitragvon das399igste » Do 16. Apr 2015, 21:36

Wolfsolar hat geschrieben:
das399igste hat geschrieben,
Kein Prüfer wird sich mit einem Eichschein zufrieden geben - die Eichung ist am Prüfmittel über das Prüfsiegel nachzuweisen und zu prüfen.

Dann sollen sie bitte kommen und vor Ort prüfen, aber kostenfrei. :umbrella:



aber natürlich kostenfrei. Du als Anlagenbetreiber bist verpflichtet geeichte Prüfmittel zu verwenden und das kann man ja gerne bestätigen. Wenn die es nicht glauben können sie gerne auf ihre Kosten vorbeikommen und Prüfen. Sollte das Prüfmittel dann allerdings nicht den Eichvorschriften entsprechen, zahlt man die Zeche dann selber....

Ich hatte auch meine Spielchen mit dem EVU (Avacon). So nach dem Motto, der Monteur war sich nicht sicher ob ein eigener Zähler zulässig sei. Er wollte erst mal den EVU-Zähler setzen und dann klären, man könnte dann ja immer noch den eigenen Zähler einbauen. Großes Gelächter. Meine Antwort war, wenn er mich nachweisen kann, das der eigene Zähler nicht zulässig sei, kann er gerne wiederkommen und seinen setzen, auf den Ertrag bis dahin würde ich dann großzügig wie ich bin gerne verzichten. Ich ahnt es schon - mein Zähler sitzt immer noch.

Ebenso habe ich mich erfolgreich dagegen gewährt, dass mir das Plombieren meines Zählers in Rechnung gestellt wurde. Das Plombieren führt das EVU im eigenen Interesse durch, mir ist es egal ob da Plomben sitzen oder nicht. Eigeninteressen können aber nicht weiter berechnet werden. Bei EVU-Eigenen Zählern sieht das anders aus. Lange rede, für den Anschluss der Anlage hat das EVU keinen Cent bekommen - die haben ja nichts für mich gemacht.

Das EVU hat später große Drohkulisse aufgebaut, mit Mahnung und Inkasso bis zum Mahnbescheid. Dem habe ich einfach widersprochen und Ruhe war. Sie wussten wohl wie das Urteil ausgehen würde.

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