Lohnt sich für mich eine Wärmepumpe

Re: Lohnt sich für mich eine Wärmepumpe

Beitragvon welfenstrom » Do 4. Dez 2014, 19:27

Hallo VisionSonne,

zunächst einmal: Wir haben in keiner Weise etwas dagegen, wenn sich Firmen hier an Diskussionen beteiligen. Es wäre dabei allerdings nur fair, auch aufzudecken, wer hinter einen kommerziellen Forumsteilnehmer steckt, z.B. hinter VisionSonne steht die Firma XYZ, die im Geschäftsfeld ABC unterwegs ist.

Nun zur sachlichen Seite: Es ist durchaus richtig, dass Wärmepumpen hoch effizient arbeiten. Ich habe auch nichts gegen Wärmepumpen - ich betreibe in meinem Heim selbst eine, allerdings als kombinierte Heizungs- und Warmwasserwärmepumpe. Insofern ist natürlich auch die Aussage richtig, dass eine mit Solarstrom betriebene Wärmepumpe emissionsarm arbeitet. Da allerdings selbst bei einer mit PV-Strom betriebenen Wärmepumpe immer noch Strom zugekauft werden muss, kann sie nicht als emissionsfrei bezeichnet werden. Bezüglich der Kosten kann ich den Ausführungen nicht folgen. Wenn eine Wärmepumpe neu angeschafft wird, muss sie sich über die eingesparten Kosten für die Erwärmung des Brauchwassers amortisieren. Über weitere Betriebskosten habe ich kein Wort geschrieben. Insofern müssen also die überschläglichen 3000,- Euro für die Wärmepumpe und deren Anschluss über den Betrieb mit Solarstrom wieder hereingeholt werden. Da genau das aber wie gezeigt 20 Jahre oder länger dauert, lohnt sich eben die Anschaffung unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht. Wenn man eine solche Anschaffung wegen der CO2-Einsparung tätigt, sieht die Sache natürlich anders aus.
welfenstrom
Mod
 
Beiträge: 1256
Registriert: Mi 8. Apr 2009, 22:38

Re: Lohnt sich für mich eine Wärmepumpe

Beitragvon lehmann28 » Do 4. Dez 2014, 21:15

VisionSonne hat geschrieben:Wie von Welfenstrom richtigerweise angemerkt, fehlten von uns bis her noch Zahlen, Daten und Fakten. Hier kommen sie nun:

Also ich bin ja auch Untermehmer, aber wenn ich meinen Kunden etwas verkaufen möchte, dann mache ich mir zunächsteinmal Gedanken über das Thema und biete dann das passende Produkt an. Also nehme ich mal an, wurde hier einfach dem Marketing einer bestimmten Produktelobby geglaubt. Nicht gerade professionell.

VisionSonne hat geschrieben:Laut dem statistischen Bundesamt verbraucht eine Person 121 Liter täglich an Trinkwasser. Unsere telefonische Anfrage bei den Stadtwerken München hat ergeben, dass 30 bis 50 Liter Warmwasser für den täglichen Bedarf benötigt werden. Als arithmetischen Mittelwert erhalten wir infolgedessen für einen 4-Personen-Haushalt 160 Liter Warmwasser.

Das würde ich so unterschreiben. Passt nach meiner Meinung gut zu einem deutschen Durchschnittshaushalt.

VisionSonne hat geschrieben:Um 1 Liter Wasser um 1 °C zu erwärmen, werden 2,5 Wh bzw. 0,0025 kWh Energie benötigt. Dies basiert auf der seit dem 1. Januar 2009 festgelegten Berechnungsformel in der Heizkostenverordnung unter §9. Das wären bei 160 Liter 0,4 kWh. Zur Vereinfachung werden die Wärmeverluste in den Leitungen nicht berücksichtigt. Die Entnahmetemperatur des erwärmten Trinkwassers variiert je nach Einstellung zwischen 45 °C und 55 °C. Die Temperatur des zu erwärmenden Wassers liegt bei ca. 10 °C. Auch hier nehmen wir den Mittelwert für unsere kleine Beispielrechnung und erhalten 40 °C Temperaturerhöhung und somit den Faktor mit dem wir unsere 0,4 kWh noch multiplizieren müssen. Als täglich verbrauchte Warmwassermenge in einem 4-Personen-Haushalt erhalten wir daher 16 kWh. Es ergibt sich somit einen Jahresverbrauch von 5840 kWh.

Diese berechneten Wert würde ich doch etwas geringer ansetzen. Eine durchschnittlihce Familie fährt auch mal in Urlaub, ist am Wochenende bei Oma und Opa oder geht im Sommer eher im Schwimmbad oder See baden. Aber das nur am Rande bemerkt.

Und wenn wir doch einmal die vollen 5840kWh nehmen, wieviel davon kann ich wirklich mit der Sonne produzieren? Also in den letzten 4 Tagen war bei uns in NRW nicht viel mit Sonne. Und so wie ich das in Niedersachsen und Hessen gesehen habe, war da ebenfalls nicht viel mehr. Also kann ich da die Warmwasserproduktion auch schonmal vergessen. Oder wie soll ich das mit einer 5-8 kWp PV-Anlage machen auf einem 30-45° Dach, wo die Anlage mit viel Glück 1-2 kWh am Tag erzeugt? Da hilft mir der Wärmepumpenfaktor von 3,5 auch nicht viel.

VisionSonne hat geschrieben:Um nun die jährlichen Kosten der Wasseraufbereitung berechnen zu können, muss man wissen, dass in einem Liter Heizöl eine Energiemenge von 10 kWh enthalten ist. Der durchschnittliche Heizölpreis der letzten 1000 Tage ist mit 85 Cent pro Liter angegeben.(Laut Statista kostete Heizöl im Jahr 2002 in Deutschland durchschnittlich noch 35 Cent/Liter. Für das Jahr 2030 prognostiziert EnergyComment einen Heizölpreis von 184 Cent/Liter.) Als Endresultat erhalten wir folglich als Kosten für die Warmwassererzeugung einen jährlichen Gesamtbetrag von 496,4 €. Diese Zahl deckt sich in etwa mit dem von welfenstrom ausgeführten Beispiel.

Ich frage mich ehrlich gesagt, warum alle mit dem Ölpreis rechnen. Ich weiß nicht, ob wir hier in NRW anders aufgestellt sind wie der Rest der Nation, aber bei uns haben 80% der Mitmenschen eine Gasheizung bzw. -therme.

VisionSonne hat geschrieben:Wir sehen jedoch Unstimmigkeiten in den nachfolgenden Ausführungen. Der bei Überproduktion entstandene Solarstrom, der nicht profitabel ist, kann nur gewinnbringend umgemünzt werden, indem er gespeichert wird. Dies geschieht mit Hilfe von Speichersystemen oder in geringerem Maße auch durch Warmwasser-Wärmepumpen.

Was bitte schön ist an einer Überproduktion an Solarstrom gewinnbringend, wenn man ihn in einen Speicher steckt oder über eine Wärmepumpe zur Warmwassererzeugung nutzt? Der Speicher kostet eine Menge Geld und die Wärmepumpe ebenfalls. Dazu kommen noch die Wartungskosten. Bis ich die Kosten wieder drin habe, kann ich mir lieber einen 6kW Heizstab in den Wasserspeicher bauen und direkt 1:1 das Wasser aufheizen.

VisionSonne hat geschrieben:Aus diesem Grund darf man die Betriebskosten der Wärmepumpe auch nicht komplett den Ausgaben zuschreiben, da der aus der Solaranlage gewonnene Strom umsonst ist.

Umsonst? Wieso umsonst? Verschenkt Ihr die PV-Anlagen an Eure Kunden?

VisionSonne hat geschrieben:Folglich sind die Kosten für die Warmwassererwärmung mit einer Ölheizung lediglich den Betriebskosten der Pumpe sowie den jährlich anteiligen Investitions-und Montagekosten gegenüber zu stellen. Unter den richtigen Voraussetzungen arbeitet die Wärmepumpe hocheffizient, denn sie wandelt bei einem COP (Coefficient of Performance) von 3,5 eine kWh elektrischen Strom in dreieinhalb kWh Wärmeenergie um. Durch intelligente Ansteuerung der Geräte wird aber ein Großteil durch den selbst produzierten Solarstrom abgedeckt, sodass nur noch ein geringer Anteil zugekauft werden muss.

Im Winter habe ich zuwenig Stromertrag von der Sonne. Im Sommer habe ich soviel, daß ich gar nicht so schnell gucken kann, wie der Warmwasserspeicher voll ist. Und jetzt?

VisionSonne hat geschrieben:Außerdem fallen durch die solarstrombetriebene Wärmepumpe im Gegensatz zur Ölheizung keinerlei Emissionen an. Der Emissionsausstoß von 915 kg Kohlenstoffdioxid CO2 würde unserer Umwelt jährlich erspart werden. Hochgerechnet auf die Nutzungsdauer von ca. 20 Jahren ist das eine enorme Menge. Man trägt somit auch seinen Anteil zur Energiewende bei und schont unsere Umwelt.

Jetzt holst Du wie ein Zauberer aufeinmal 915kg Kohlenstoffdioxid aus dem Zylinder. Da sollte man als Fachmann schon erklären wo der Wert herkommt. Und bitte erklär uns auch nochmal, wie Du keine Emissionen bei einer Warmwasserwärmepumpe erreichen willst, wenn die Sonne nicht scheint. Danke.

VisionSonne hat geschrieben:Uns geht es hier in dem Forum nicht darum, Kunden zu gewinnen, sondern offene Fragen zu beantworten. Wir verstehen natürlich, dass Nutzer des Forums skeptisch sind, sobald ein Unternehmen an Diskussionen teilnimmt. Wir bitten jedoch darum, und in erster Linie als Diskussionsteilnehmer zu betrachten und nicht gleich einen Hintergedanken zu unterstellen. Wir möchten weiterhin in Foren aktiv sein, um Fragen zu Produkten zu beantworten, mit denen wir täglich arbeiten.

Die meisten hier dürften wissen, daß ich ebenfalls Unternehmer bin. Aber ich glänze lieber mit Fachwissen und gesundem Menschenverstand, statt mit weichgespülten Marketingphrasen.

Der Tom 8-)
It's the first day, of the rest of your life.
Benutzeravatar
lehmann28
*****
 
Beiträge: 1202
Registriert: Sa 21. Feb 2009, 17:21

Re: Lohnt sich für mich eine Wärmepumpe

Beitragvon Wolfsolar » Fr 5. Dez 2014, 00:28

Hallo...

lehmann28 hat geschrieben,
Die meisten hier dürften wissen, daß ich ebenfalls Unternehmer bin. Aber ich glänze lieber mit Fachwissen und gesundem Menschenverstand, statt mit weichgespülten Marketingphrasen.

Wie Recht der Tom hat! Er hat mir bei meinem Vorhaben(PV-Anlage), mit seinen Fachwissen und gesundem Menschenverstand hilfreich zur Seite gestanden. Er hat mir auch nichts einreden wollen und auch nichts vorgemacht, was mir zum Schluss nichts bringt. ;)

Ich weiß, dass Lehmann28 ein Unternehmer ist und dazu noch ein sehr guter! :arrow: Er schwingt keine geschwollenen Reden, sondern wartet hier mit fachlichen und kompetenten Antworten auf, die weiter helfen. UND da gibt es hier noch ein paar Leute mehr davon, um die nicht zu vergessen. :!:

VisionSonne hat geschrieben,
Wir bitten jedoch darum, und in erster Linie als Diskussionsteilnehmer zu betrachten und nicht gleich einen Hintergedanken zu unterstellen. Wir möchten weiterhin in Foren aktiv sein, um Fragen zu Produkten zu beantworten, mit denen wir täglich arbeiten.

Was für Produkte sind das denn und welche Rolle spielst Du dabei?

Mit :sun: Grüßen Wolfsolar
http://www.solarlog-home0.de/wolfsolar-bucha
http://www.sonnenertrag.eu/de/wolfsolar/unterwellenborn-ot-bucha/6090/11560.html
Meine Anlage:
42°Neigung/180°Ausrichtung/11,5 kWp/50 Aleo S_19/230W mono/2xWR SMA SB 5000TL-20/Einlegesystem/SolarLog500
Benutzeravatar
Wolfsolar
*****
 
Beiträge: 1012
Registriert: Mo 8. Jun 2009, 14:54
Wohnort: 07333 Unterwellenborn

Re: Lohnt sich für mich eine Wärmepumpe

Beitragvon welfenstrom » Fr 5. Dez 2014, 14:42

@VisionSonne:

Nur ganz kurz zu Deinen Zahlen. Ich lasse mein Brauchwasser von meiner Wärmepumpe auf maximal 42°C erwärmen und fahre sehr gut damit. Bei dieser Temperatur muss niemand fürchten, kalt duschen zu müssen. Die von Dir angegebene Untergrenze von 45°C reicht also absolut aus. Wer sein Wasser höher erhitzt, ist selbst schuld. Rechnet man also mit Deinen 45°C (ergo mit einer Temperaturerhöhung des Brauchwassers um 35 °C), relativiert sich bereits die Rechnung auf 35 x 0,4 kWh x 365 /10 x 0,85 € = 434,6 € pro Jahr. Selbst das ist nach meinen Recherchen schon wirklich mehr als großzügig gerechnet, da der tatsächliche Verbrauch über das Jahr niedriger liegt. Kein Mensch ist jeden Tag zu Hause und Urlaub gibt es ja auch noch. Darüber hinaus wird die Sache noch einmal günstiger, wenn man andere Formen der Brauchwassererwärmung, z.B. über Gas ansetzt (siehe lehmann28).

Ich möchte sachlich bleiben. Du hast meine Rechnung mit den Worten kritisiert
Wir sehen jedoch Unstimmigkeiten in den nachfolgenden Ausführungen.
Führ uns doch bitte einmal Deine Rechnung vor.
welfenstrom
Mod
 
Beiträge: 1256
Registriert: Mi 8. Apr 2009, 22:38

Re: Lohnt sich für mich eine Wärmepumpe

Beitragvon Wolfsolar » Fr 5. Dez 2014, 16:28

Hallo...

welfenstrom hat geschrieben,
Ich lasse mein Brauchwasser von meiner Wärmepumpe auf maximal 42°C erwärmen und fahre sehr gut damit. Bei dieser Temperatur muss niemand fürchten, kalt duschen zu müssen.

Da besteht aber die Gefahr der Legionellenbildung. :o

Schau hier:
Legionellenprobleme sind vor allem dann zu erwarten, wenn die Warmwassertemperaturen nach Ablauf von maximal drei Litern 55°C unterschreiten bzw. die Kaltwassertemperaturen 25°C überschreiten. Ursachen sind insbesondere fehlender hydraulischer Abgleich der Zirkulation (alle Zirkulationsleitungen müssen durchflossen und annähernd gleich heiß sein), mangelnde Dämmung der Warm- und Kaltwasserleitungen, heruntergeregelte Vorlauftemperatur, Stagnation durch Überdimensionierung, seltener mangelnde Leistung des Wassererwärmers. Ein hydraulischer Abgleich der Zirkulation und zusätzlich eine Einsparung an Energie wird erreicht durch Einbau thermostatischer Zirkulationsregulierventile in jedem Strang und deren Voreinstellung nach Berechnung.
Quelle: http://www.lgl.bayern.de/gesundheit/hyg ... en.htm#tun


Mit :sun: Grüßen Wolfsolar
http://www.solarlog-home0.de/wolfsolar-bucha
http://www.sonnenertrag.eu/de/wolfsolar/unterwellenborn-ot-bucha/6090/11560.html
Meine Anlage:
42°Neigung/180°Ausrichtung/11,5 kWp/50 Aleo S_19/230W mono/2xWR SMA SB 5000TL-20/Einlegesystem/SolarLog500
Benutzeravatar
Wolfsolar
*****
 
Beiträge: 1012
Registriert: Mo 8. Jun 2009, 14:54
Wohnort: 07333 Unterwellenborn

Re: Lohnt sich für mich eine Wärmepumpe

Beitragvon welfenstrom » Fr 5. Dez 2014, 20:53

Nein, da besteht keine Gefahr der Legionellenbildung. Zum einen muss dafür ein großer Speicher vorhanden sein, in dem das Wasser lange genug stehen bleibt und zum anderen habe ich eine sogenannte Legionellenschaltung aktiviert, die einmal wöchentlich das Brauchwasser auf 60°C erhitzt. Die Vorschriften des DVGW besagen zu Legionellen in Brauchwassererwärmungsanlagen Folgendes:

Vor diesem Hintergrund hat der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfachs – Technisch-wissenschaftlicher Verein (DVGW) die Richtlinie DVGW-W 551 – Maßnahmen zur Verminderung des Legionellenwachstums herausgebracht. Diese schreibt vor, dass Großanlagen (Anlagen mit Warmwasserspeichern über 400 Liter Inhalt und Warmwasserleitungen mit über 3 Liter Inhalt) einmal pro Tag auf 60°C aufzuheizen sind. Diese thermische Desinfektion schließt den gesamten Inhalt des Speichers sowie alle Leitungen mit ein. Kleinanlagen, d.h. Anlagen in Ein- und Zweifamilienhäusern unabhängig von der Speichergröße, Anlagen mit Warmwasserspeichern bis 400 Liter sowie mit einem Inhalt der Warmwasserleitungen bis 3 Liter, bedürfen keiner besonderen Vorkehrung.
welfenstrom
Mod
 
Beiträge: 1256
Registriert: Mi 8. Apr 2009, 22:38

Re: Lohnt sich für mich eine Wärmepumpe

Beitragvon Wolfsolar » Fr 5. Dez 2014, 22:54

Hallo...

Ach so, dass gilt nur für Großanlagen. Dann ist ja gut.

Mit :sun: Grüßen Wolfsolar
http://www.solarlog-home0.de/wolfsolar-bucha
http://www.sonnenertrag.eu/de/wolfsolar/unterwellenborn-ot-bucha/6090/11560.html
Meine Anlage:
42°Neigung/180°Ausrichtung/11,5 kWp/50 Aleo S_19/230W mono/2xWR SMA SB 5000TL-20/Einlegesystem/SolarLog500
Benutzeravatar
Wolfsolar
*****
 
Beiträge: 1012
Registriert: Mo 8. Jun 2009, 14:54
Wohnort: 07333 Unterwellenborn

Re: Lohnt sich für mich eine Wärmepumpe

Beitragvon welfenstrom » Sa 6. Dez 2014, 10:10

Nachtrag: Lehmann28 hat geschrieben:
Bis ich die Kosten wieder drin habe, kann ich mir lieber einen 6kW Heizstab in den Wasserspeicher bauen und direkt 1:1 das Wasser aufheizen.


Ein solches System wird z.B. von Solaren-Datensysteme angeboten, der Firma, die auch die SolarLogs herstellt. Das Teil ist mehrstufig über einen SolarLog ansteuerbar, sodass in der kleinsten Stufe das Brauchwasser mit 500 Watt geheizt wird und in der größten Stufe mit 3500 Watt. Damit kann ich auch bei geringer PV-Leistung Brauchwasser heizen. Dieser Einschraub-Heizstab kostet rund 500,- € und braucht keinen weiteren Installationsaufwand für die Einbindung ins bestehende Heizungsnetz. So etwas wird sich mit Sicherheit weit vor einer Brauchwasserwärmepumpe amortisieren.
welfenstrom
Mod
 
Beiträge: 1256
Registriert: Mi 8. Apr 2009, 22:38

Re: Lohnt sich für mich eine Wärmepumpe

Beitragvon Hasenbaer » Mi 2. Sep 2015, 12:14

hy ,

ich weis der Fred ist alt,aber vielleicht hat ja mittlerweile irgendjemand mal eine PV-Anlage mit einer Wärmepumpe gekoppelt???
Und ist es denn heutzutage ;rein technisch möglich ???
Warum ich frage,da ich mir Gedanken mache was nach der Zeit passiert wenn mein Vertrag mit dem Energieversoger ausläuft und der Kredit der auf die PV Anlage gezahlt ist,da Mann ja davon ausgehen kann,das es dann für den erzeugten Strom nicht wirklich was bekommt????

Danke

do hase
"Ich bin nur verantwortlich für das was ich sage,NICHT für das was andere verstehen"
http://public.solarmonitoring.net/dashb ... j2iA3vc3s7
Benutzeravatar
Hasenbaer
***
 
Beiträge: 59
Registriert: Di 21. Jan 2014, 21:26

Re: Lohnt sich für mich eine Wärmepumpe

Beitragvon LumpiStefan » Mi 2. Sep 2015, 17:09

Ja, es gibt solche Umsetzungen. Aber nachdem Deine Anlage bis Ende 2034 läuft ist noch genügend Zeit. Vor allem wird sich da auch noch viel tun.....

Stefan
Benutzeravatar
LumpiStefan
****
 
Beiträge: 480
Registriert: Mi 4. Mär 2009, 23:23

Vorherige

Zurück zu Wärmepumpe

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron